Weltcup in Skateboard Downhill

Zielkurve Insul Cup Finale 2010, Foto: Yorck Dertiger, www.yorckdertinger.com

Zielkurve Insul Cup Finale 2010, Foto: Yorck Dertiger, www.yorckdertinger.com

Zwölf Frauen aus aller Welt lassen es vom 28. bis 31. Juli im beschaulichen Eifeldorf Insul beim einzigen deutschen Weltcuprennen im Skateboard Downhill mächtig rollen. Die rasenden Ladys starten sowohl in der Frauen- sowie in der offenen Klasse, in der sie auch aufs Treppchen schielen, denn: „Es gibt sauschnelle Mädels, die mit den Männern konkurrieren. Es ist alles offen. Da kann auch eine Frau zum Schluss auf dem Podium stehen“, weiß Lutz Wagenhäuser vom Veranstalterteam. Unter den Hasardeurinnen aus Deutschland stürzen sich Anne Kaske aus Wiesbaden und Gloria Kupsch und Fabienne Liebing aus Berlin mit bis zu 70 Stundenkilometer die Kurvenstrecke hinunter. Auf den speziell für Rennen ausgerichteten Rollbrettern stehend versuchen sie mit ihren Longboards die optimale Linie zu finden und sich durch spektakuläre Slides und Überholmanöver an die Spitze der Viererstratergruppen zu setzen. Den 142 Männern werden insbesondere die Schweizerin Rebekka Gemperle und die Schwedin Kristina Engstrand ernsthafte Konkurrenz machen. Trotz des Männerüberschusses sieht Veranstalter Wagenhäuser keine frauenspezifischen Eigenarten: „Ich bin froh, dass es keinen Unterschied macht. Ob Frau oder Mann am Start sind, unterscheidet sich nicht an der Fahrttechnik. Die Frauen gehen genauso hart ran. Man(n) kann gut mit denen racen.“

Insul Cup, 28.-31. Juli, Insul (Eifel), www.insulcup2011.org

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